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Ziel des Planspiels ist es, einen Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen. Den Schüler werden Grundkonzepte wie Angebot und Nachfrage, Erfahrungskurveneffekte in der Produktion und Verhandlungen verdeutlicht.

Auf Basis dieser Verhandlungen müssen sie Mengen und Preise kalkulieren und auf Nachfrageschwankungen reagieren. So wird zudem ein Verständnis für verschiedene Arten von Wettbewerb, also mögliche Konkurrenzvorteile über den Preis bzw. die Qualität geschaffen.

Auch die Auswirkungen von Outsourcing durch die Produktion in verschiedenen Ländern werden beleuchtet. Vor- und Nachteile, die u.a. durch Arbeitslöhne, Zölle und Währungen bedingt sind, werden deutlich.

Ebenso hat das Spiel eine ethische Komponente. Die Fabrikanten müssen sicherstellen, dass die Arbeiter genü-gend Lohn erhalten, Streiks oder Demotivation wären die Folge. Zudem werden unterschiedliche Lebensbedin-gungen in Europa und Billiglohnländern deutlich. Da zu Beginn des Spieles keine Verbote herrschen, könnten die Schüler sogar als Arbeiter Schwarzarbeit betreiben oder als Zwischenhändler Wettbewerbsabsprachen treffen, um die Preis hoch zu halten.

Der Lehrer als Endkunde hat die Möglichkeit, das Spiel in ganz bestimmte Richtungen zu lenken. Es bestehen zahlreiche Ausgestaltungsmöglichkeiten. Konjunkturschwankungen, Importkontingente und Subventionen sind nur wenige mögliche Ereignisse, die der Lehrer beliebig wählen kann.

So ist es möglich, das Planspiel nicht nur einmal, sondern mehrere Male mit dem gleichen Kurs durchzuführen und immer wieder neue Lernfortschritte zu erzielen.