Das Spiel















Das Spiel besteht aus insgesamt drei Spielrunden mit einer Dauer von jeweils 25 Minuten, von denen jede ein Wirtschaftsjahr repräsentiert. Auf diese Weise ist es dem Spielleiter möglich, unterschiedliche Konjunkturszenarien in das Spiel zu integrieren. Auch findet die Produktion im Spiel, um die zunehmende Internationalisierung in das Spielgeschehen einzubeziehen in fiktiven unterschiedlichen Ländern (Industrie- bzw. Schwellenländer) statt. Um die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen besser darzustellen, bekommen die Arbeiter der Schwellenländer anderes Arbeitsmaterial als die Arbeiter in den Industrieländern. Folgende Rollen können im Spielverlauf von den Teilnehmern eingenommen werden:

Die Arbeiter

unterstehen den Fabrikbesitzern und müssen in deren Auftrag Produkte produzieren. Hierbei werden auf Papier vorgedruckte Produkte ausgeschnitten, angemalt und mit einem Logo versehen. Mit ihrem Gehalt müssen die Arbeiter zunächst ihre Lebenshaltungskosten decken und haben anschließend die Möglichkeit, zusätzlich Luxusgüter zu erwerben.

Die Fabrikbesitzer

müssen Arbeiter so einsetzen und anleiten, dass die benötigte Menge von den Produkten produziert wird. Durch Verhandlungen mit Zwischenhändlern erhalten sie Informationen, die dazu verwendet werden, Mengen und Preise zu kalkulieren. Ihre Aufgabe besteht zudem darin, sicherzustellen, dass anfallende Kosten wie Arbeitslöhne und Mieten gedeckt werden können. Auch die Qualitätskontrolle liegt im Aufgabengebiet der Fabrikbesitzer.

Die Zwischenhändler

kaufen die Produkte bei den Fabrikanten ein, importieren sie nach Deutschland und verkaufen sie anschließend an die Handelsketten. Ihre wesentliche Aufgabe ist es, Verhandlungen zu führen, in welchen sie Informationen über Mengen und Preise sammeln, die wiederum zu Kalkulationszwecken verwendet werden. Auch die Zwischenhändler müssen sicherstellen, dass die anfallenden Kosten für den Einkauf und den Transport gedeckt werden.

Die Handelsketten

kaufen die Menge an Produkten, die sie glauben, an die Endkunden absetzen zu können, von den Zwischenhändlern ein. Sie reagieren als erste auf Marktveränderungen wie zum Beispiel Konjunkturschwankungen. Auch sie müssen Preise verlangen, die ihre Ausgaben decken, und versuchen, sich durch hohe Qualität, niedrige Preise oder auch Marketingmaßnahmen beim Endkunden gegenüber den Mitbewerbern auszuzeichnen.

Der Endkunde

wird von Ihnen als Unternehmensvertreter gespielt. Dadurch können Sie wesentlichen Einfluss auf Absatzmengen nehmen und so das Spiel in Ihrem Sinne beeinflussen.

Ergänzend zum Planspiel kann optional eine interaktive Lerneinheit angeschlossen werden, die wichtige Aspekte des Spiels aufgreift und den Teilnehmern so anhand von interessanten Beispielen wichtige Themen wie Erfahrungskurveneffekte, Aufbau von Kostenstrukturen und Konjunkturzyklen vor Augen führt.

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